ZARİF ENERGIE
DIE ENERGIE DES ZUHAUSES AUF DEN HERBST VORBEREITEN
Überflüssiges loslassen, den Fluss wieder öffnen und mit einem leichteren Zuhause in die neue Jahreszeit gehen
Der Herbst verändert nicht nur unsere Garderobe, unsere Tafel oder unseren Alltagsrhythmus. Wenn die Tage kürzer werden und sich das Leben allmählich von draußen nach drinnen verlagert, verändert sich auch die Atmosphäre unseres Zuhauses.
Die Fenster, die den ganzen Sommer offen standen, werden geschlossen, die Abende verbringt man zu Hause, Decken und wärmere Texturen kehren zurück. Genau diese Zeit des Übergangs ist ein schöner Moment, um unser Zuhause mit anderen Augen zu betrachten.
In der Lehre des Feng Shui gilt das Zuhause nicht nur als physischer Raum, in dem wir leben. Türen, Licht, Wasser, Gegenstände, Spiegel und leere Flächen werden mit der Bewegung der Lebensenergie, des Chi, in Verbindung gebracht.
Bei Zarif Energie geht es uns in diesem Monat nicht darum, das Zuhause von Grund auf zu verändern.
Sondern darum, Überflüssiges zu reduzieren, die Stellen zu erkennen, die den Fluss behindern, und mit einem großzügigeren Zuhause in den Herbst zu gehen.
ALLES BEGINNT AN DER TÜR

Da der Eingangsbereich der erste Raum ist, den wir beim Betreten eines Hauses wahrnehmen, gilt der Haupteingang im Feng Shui als einer der wichtigsten Übergangspunkte für die Energie des Hauses. Nach traditioneller Lehre tritt die Lebensenergie, das Chi, durch die Eingangstür ins Haus.
Beginnen Sie die herbstliche Neuordnung deshalb vor der Tür.
Lässt sich die Tür leicht und vollständig öffnen? Stehen dahinter Schuhe, Taschen, Kisten oder andere Dinge, die das Öffnen behindern? Ist die Türklinke stabil? Funktioniert die Klingel? Ist der Eingang hell genug?
Achten Sie auch auf das Bild, das sich Ihnen in dem Moment bietet, in dem Sie die Tür öffnen.
Eine bis zum Rand gefüllte offene Garderobe, übereinander gehängte Jacken, achtlos abgestellte Taschen, Schuhe und Kisten erzeugen im Eingang eine visuelle Enge. Im Feng Shui wird ein Haupteingang bevorzugt, der so offen, sauber, geordnet und leicht passierbar wie möglich ist.
Wird eine Garderobe genutzt, sollte sie möglichst mit Türen versehen und ordentlich gehalten sein. Mäntel, Schuhe und Accessoires, die in der jeweiligen Saison nicht gebraucht werden, lassen sich an anderer Stelle aufbewahren. Schon wenn im Eingangsbereich nur die Dinge bleiben, die tatsächlich genutzt werden, kann sich die Ausstrahlung des Eingangs deutlich verändern.
Ein weiteres wichtiges Element im Eingang ist der Spiegel.
Im traditionellen Feng Shui wird in der Regel davon abgeraten, einen Spiegel direkt gegenüber der Haupteingangstür anzubringen. Der Grund ist die Vorstellung, dass das durch die Tür eintretende Chi auf den Spiegel trifft und symbolisch wieder nach draußen gelenkt wird. Auch die Energie von Fülle und Wohlstand ist Teil dieser symbolischen Deutung: Man nimmt an, dass der positive Fluss, der ins Haus kommt, wieder zur Tür zurückgeworfen wird, statt sich im Inneren auszubreiten.
Zudem spiegelt ein Spiegel direkt gegenüber der Tür beim Öffnen stets das Bild von draußen ins Innere. Deshalb sollte man nicht nur auf den Spiegel selbst achten, sondern auch darauf, was er im Laufe des Tages reflektiert.
Das bedeutet nicht, dass im Eingang überhaupt kein Spiegel verwendet werden darf. Wird ein Spiegel gebraucht, kann er statt direkt gegenüber der Tür an einer geeigneten Seitenwand platziert werden – so, dass er die Tür nicht direkt spiegelt und ein schönes, geordnetes Bild zeigt.
Wenn Sie die Tür öffnen, soll das Erste, was Sie sehen, Weite sein, nicht Unordnung.
Denn in der Symbolsprache des Feng Shui ist der Eingang nicht nur eine Tür ins Haus; er ist die Schwelle, über die neue Chancen, Bewegung und Leben eingeladen werden.
WARUM BEHALTEN WIR, WAS ZERBROCHEN IST?
Eine Vase mit einem Sprung.
Eine Uhr, die nicht mehr läuft.
Eine Tasse mit abgebrochenem Henkel, die noch immer im Schrank steht.
Ein kleines Elektrogerät, das schon vor Monaten kaputtgegangen ist.
Eine vertrocknete Pflanze.
Im Feng Shui werden zerbrochene, defekte und lange ungenutzte Gegenstände mit Stillstand in Verbindung gebracht. Darüber hinaus sorgen Dinge, die weder funktionieren noch benutzt werden, auch im Alltag für unnötiges Durcheinander, wenn sie ständig im Blickfeld sind.
Stellen Sie sich beim Herbstputz drei Fragen:
Benutze ich es?
Funktioniert es?
Hat es noch einen Platz in meinem Leben?
Lautet die Antwort auf alle drei Fragen Nein, ist die Zeit dieses Gegenstands in Ihrem Zuhause vielleicht abgelaufen.
Spenden oder verwerten Sie, was noch brauchbar ist. Reparieren Sie, was zerbrochen ist; wenn Sie es nicht reparieren werden, behalten Sie es nicht.
Manchmal ist der erste Schritt, um im Zuhause Platz für etwas Neues zu schaffen, den Raum freizugeben, den das Alte einnimmt.
SPIEGEL: WAS VERVIELFACHEN WIR?

Im Feng Shui gelten Spiegel als eines der stärksten symbolischen Mittel. Nicht nur, weil sie Licht reflektieren, sondern weil man davon ausgeht, dass sie das Bild, das sich vor ihnen befindet, visuell und symbolisch vervielfachen.
Stellen Sie deshalb vor der Frage nach der Größe des Spiegels diese Frage:
Was sieht mein Spiegel?
Gegenüber dem Spiegel im Wohnzimmer kann sich ein Anblick befinden, den Sie gern betrachten und der sich in Ihrem Zuhause vervielfachen darf.
Eine gesunde, lebendige Pflanze…
Frische Blumen…
Eine schöne Schale mit Früchten…
Ein liebevoll gedeckter Esstisch…
Der Blick in einen hellen Garten oder ins Grüne…
In der Symbolsprache des Feng Shui stehen diese mit Fülle und Leben verbundenen Bilder, im Spiegel reflektiert, für die Idee, dass sich Fülle vervielfacht.
Steht dem Spiegel jedoch ständig ein unordentlicher Tisch, ein Mülleimer, zerbrochene Gegenstände, eine vertrocknete Pflanze oder eine dunkle, vernachlässigte Ecke gegenüber, dann ist es genau dieses Bild, das der Spiegel visuell vervielfacht.
Kurz gesagt: Wenn Sie einen Spiegel aufhängen, schauen Sie nicht nur auf die Wand, sondern in den Spiegel hinein.
DER PLATZ DES WASSERS: DER PLATZ DES FLUSSES


Im Feng Shui ist Wasser eines der grundlegenden Elemente, die mit Bewegung und Fluss verbunden werden. In manchen traditionellen Deutungen wird zudem eine symbolische Verbindung zu Karriere, Chancen, Fülle und finanziellem Fluss hergestellt.
Deshalb gilt der Standort eines Wasserspenders, eines kleinen Brunnens oder eines dekorativen Wasserelements im Zuhause nicht als Detail, das man dem Zufall überlässt.
Dabei ist ein wichtiger Punkt zu beachten: Im Feng Shui gibt es keine allgemeingültige Regel nach dem Muster „Wasser wird in jedem Haus stets in dieselbe Himmelsrichtung gestellt“. Die Deutung kann je nach Bagua, Ausrichtung des Hauses und der jeweiligen Feng-Shui-Schule variieren.
In einigen verbreiteten Bagua-Anwendungen wird der Südosten mit Fülle und Wohlstand, der Norden mit Karriere und Lebensweg verbunden. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Wasserspender in jedem Haus zwingend im Südosten stehen muss.
Gerade wenn es um den Standort eines großen oder ständig genutzten Wasserelements geht, ist es klüger, den Grundriss des eigenen Zuhauses und den gewählten Feng-Shui-Ansatz zu berücksichtigen, statt nur allgemeine Formeln nach dem Prinzip „Stellen Sie es in diese Richtung“ anzuwenden.
WASSER, HOLZ UND LEBENDIGES GRÜN
In der Lehre der Fünf Elemente nährt das Wasser das Element Holz.
Ein Beistelltisch aus Holz, eine Holzoberfläche oder ein natürliches Holzdetail im Bereich des Wasserspenders sowie eine gesunde, lebendige Pflanze in seiner Nähe können daher eine symbolisch stimmige Verbindung schaffen.
Dabei ist der Zustand der Pflanze sehr wichtig.
Statt eine vergilbte, kranke oder vertrocknete Pflanze nur deshalb zu behalten, weil sie ein „Geldbaum“ ist, wählen Sie lieber eine gesunde, lebendige Pflanze.
Pachira, also die Glückskastanie oder der Geldbaum, Crassula, also Jadebaum oder Pfennigbaum, und Glücksbambus gehören zu den Pflanzen, die in der Feng-Shui-Praxis häufig mit Fülle, Wachstum und Entfaltung in Verbindung gebracht werden.
Auch die Anzahl der Stängel beim Glücksbambus hat unterschiedliche symbolische Bedeutungen. Bambus lässt sich daher nicht nur als dekoratives Grün, sondern auch nach dem jeweiligen Feng-Shui-Ansatz auswählen. Bei richtiger Pflege kann Bambus in Wasser oder in Erde gezogen werden.
Auch auf die übrigen Elemente rund um den Wasserspender sollte man achten.
Vor allem die unmittelbare Nähe zu starken Wärmequellen wie einem Heizkörper ist weder für lebende Pflanzen noch für das Gleichgewicht des Raumes eine gute Wahl. Im Fünf-Elemente-Ansatz des Feng Shui wird zudem die Beziehung zwischen Wasser und Feuer eigens betrachtet.
Bedenken Sie bei der Wahl des Standorts für den Wasserspender deshalb drei Dinge zugleich:
Die Richtung.
Die Elemente in seiner Umgebung.
Lebende Pflanzen und die tatsächlichen Nutzungsbedingungen.
DAS SCHLAFZIMMER: DER STILLSTE RAUM DES HAUSES

Während wir uns in den übrigen Räumen des Hauses Bewegung und Lebendigkeit wünschen, suchen wir im Schlafzimmer genau das Gegenteil:
Ruhe.
Im Feng Shui legt man Wert darauf, dass das Bett möglichst an einer stabilen Wand steht und so platziert ist, dass man sich im Schlaf geborgen fühlen kann.
Steht das Fußende des Bettes direkt in einer Linie mit der Tür, gilt das im traditionellen Feng Shui als ungünstige Anordnung. Bevorzugt wird stattdessen eine Position, von der aus man die Tür sehen kann, ohne mit ihr direkt auf einer Linie zu liegen.
Es gibt auch Feng-Shui-Ansätze, die davon abraten, das Kopfende des Bettes Rücken an Rücken mit einer Bad- oder WC-Wand zu stellen, in der Leitungen verlaufen. Lässt der Grundriss des Raumes es zu, kann für das Kopfende eine ruhigere, stabile Innenwand gewählt werden.
Den Raum unter dem Bett sollten Sie möglichst nicht in einen zweiten Schrank verwandeln.
Unter dem Bett möglichst viel freien Raum zu lassen, statt dort Koffer, alte Kisten, ungetragene Kleidung und seit Jahren nicht geöffnete Dinge zu verstauen, wird im Feng Shui mit dem Energiefluss im Schlafbereich in Verbindung gebracht.
IN WELCHE RICHTUNG SOLL UNSER KOPF ZEIGEN?
Hier wäre es irreführend, eine einzige Richtung für alle als richtig anzunehmen.
In manchen Feng-Shui-Systemen wird die Schlafrichtung nach der persönlichen Kua-Zahl, den Geburtsdaten und der jeweiligen Schule bestimmt. Auch wenn der Südosten in einigen Bagua-Deutungen mit Fülle verbunden wird, bedeutet das nicht, dass „alle mit dem Kopf nach Südosten schlafen sollten“.
Bei der Ausrichtung des Bettes ist es daher klüger, die persönliche Feng-Shui-Berechnung und die tatsächliche Architektur des Raumes gemeinsam zu betrachten.
DER SPIEGEL IM SCHLAFZIMMER


Im Feng Shui wird der Position des Spiegels im Schlafzimmer besondere Bedeutung beigemessen.
Dabei geht es nicht nur darum, dass man nachts im Schlaf sein eigenes Spiegelbild sieht.
Der Spiegel sollte das Bett zu keiner Tageszeit direkt spiegeln, auch dann nicht, wenn es leer ist.
Der Grund: In der Symbolsprache des Feng Shui vervielfacht ein Spiegel das Bild, das sich vor ihm befindet. Das Bett wiederum steht besonders für Paare für Zweisamkeit, Nähe und den intimen Raum der Beziehung.
Deshalb wird das zweite Erscheinen des Bettes im Spiegel in manchen Feng-Shui-Deutungen damit in Verbindung gebracht, dass symbolisch eine dritte Person oder mehrere Personen in die Beziehung treten.
Das bedeutet nicht, dass ein Spiegel im wirklichen Leben eine dritte Person in die Beziehung bringt; es ist eine der symbolischen Deutungen des Feng Shui.
Wer diesem Ansatz folgen möchte, für den gilt jedoch ein klares Grundprinzip:
Der Spiegel soll das Bett nicht sehen, und das Bett soll nicht im Spiegel erscheinen.
Wählen Sie daher, wenn möglich, einen Platz, an dem der Spiegel nicht auf das Bett gerichtet ist.
Wird ein Schminktisch genutzt, ist eine der elegantesten Lösungen ein Modell mit verschließbarem Spiegel. Bei Bedarf wird der Spiegel geöffnet; wird er nicht gebraucht, werden die Türen geschlossen. So behält der Schminktisch seine Funktion, ohne dass der Spiegel ständig das Bett reflektiert.
Ist ein Schminktisch mit Türen nicht möglich, gibt es eine einfachere und äußerst elegante Lösung:
Den Spiegel zu verhüllen.
Man kann einen schönen Stoff wählen, der zur Einrichtung des Raumes passt. Ein Tuch in Seidenoptik, aus Leinen, hochwertiger Baumwolle oder ein leicht strukturiertes dekoratives Tuch lässt sich über den Spiegel legen.
Dabei gibt es ein wichtiges Detail.
Das Verhüllen sollte nicht als etwas verstanden werden, das man nur abends vor dem Schlafengehen tut.
Hängt der Spiegel gegenüber dem Bett und möchte man dem Feng-Shui-Ansatz folgen, kann der Spiegel geschlossen oder verhüllt bleiben, solange er nicht benutzt wird. So wird verhindert, dass er das Bett tagsüber ständig spiegelt, auch wenn es leer ist.
Die dauerhaftere Lösung besteht darin, die Ausrichtung des Spiegels zu ändern oder ihn an eine andere Wand zu versetzen, von der aus das Bett überhaupt nicht zu sehen ist.
Es geht nicht darum, den Spiegel zu fürchten oder ihn aus dem Haus zu verbannen.
Es geht darum, bewusst zu wählen, was der Spiegel reflektiert.
WESSEN GESCHICHTE HÄNGT IN IHREM ZUHAUSE?


Betrachten Sie auch die Kunstwerke an Ihren Wänden noch einmal.
Eine Frau, die allein in die Ferne blickt…
Ein Mann, der allein dasitzt…
Zwei Figuren, die sich voneinander entfernen…
Im Feng Shui und in symbolischen Einrichtungsansätzen geht man davon aus, dass sich ständig wiederkehrende Bilder der Einsamkeit, vor allem in den Räumen der Beziehung, im Widerspruch zu dem Gefühl von Zweisamkeit stehen können, das man in seinem Zuhause schaffen möchte.
Das bedeutet nicht, dass Sie allein bleiben, wenn Sie das Bild einer einzelnen Frau an die Wand hängen.
Es geht um das Symbol.
Wenn Sie das Gefühl von Zweisamkeit und Miteinander in Ihrem Zuhause stärken möchten, können Sie in Ihrer Einrichtung auch Kompositionen Raum geben, die an Paare, Harmonie und Verbundenheit denken lassen.
Zwei harmonierende Objekte.
Zwei einander zugewandte Figuren.
Zwei Pflanzen, die gemeinsam wachsen.
Eine ruhige Sitzecke für zwei…
Fragen Sie sich vor allem bei der Auswahl der Bilder für das Schlafzimmer:
Erzählt dieses Bild von Einsamkeit oder von Zweisamkeit?
Ihr Zuhause kann auch die Geschichte des Lebens erzählen, das Sie leben möchten.
IM BAD: WENIGER IST BESSER

Aus Sicht des Feng Shui ist das Bad einer der Räume, in denen das Element Wasser ohnehin stark vertreten ist. Statt es mit noch mehr Gegenständen und Dekoration zu füllen, ist es deshalb ein guter Anfang, es sauber, schlicht und geordnet zu halten.
Sammeln Sie auf der Ablage keine leeren Kosmetikverpackungen, ungenutzten Produkte und überflüssigen Flaschen an.
Die Handtücher sollten sauber und ordentlich sein.
Die Feuchtigkeit sollte unter Kontrolle sein.
Die Belüftung sollte nicht vernachlässigt werden.
Tropfende Wasserhähne und ständig laufende Spülkästen sollten repariert werden. Unabhängig von jeder energetischen Deutung hat das sowohl für das Zuhause als auch für den Wasserverbrauch einen echten Nutzen.
Es gibt keine universelle, für alle geltende Feng-Shui-Regel, nach der Gold- und Gelbtöne im Bad strikt verboten wären. Die Farbwahl kann je nach Schule, Bagua-Bereich des Hauses und den übrigen Elementen variieren.
Statt Gold im Bad ganz zu verbannen, ist es daher der klügere Ansatz, es ohne Übermaß in einer ruhigen, ausgewogenen Palette einzusetzen.
LASSEN SIE LICHT UND LUFT HEREIN
Wenn der Herbst kommt, nimmt das Tageslicht ab.
Statt die Vorhänge den ganzen Tag geschlossen zu halten, lassen Sie deshalb so viel natürliches Licht wie möglich ins Haus.
Öffnen Sie morgens die Fenster, und sei es nur für ein paar Minuten.
Nehmen Sie die Ecken wahr, die dunkel bleiben.
Ersetzen Sie defekte Glühbirnen.
Räumen Sie die Fensterbereiche frei, die von zu vielen Dingen verstellt sind.
Während Feng Shui all dies mit dem Fluss des Chi verbindet, entsteht im Alltag dadurch auch ein helleres, luftigeres und geordneteres Zuhause.
DER HERBST-ENERGIE-RESET
Widmen Sie einen Tag nicht der Veränderung Ihres Zuhauses, sondern dem neuen Sehen.
Beginnen Sie an der Haustür.
Öffnen Sie die Tür und betrachten Sie Ihr Zuhause, als kämen Sie zum ersten Mal hierher.
Ordnen Sie den Eingang.
Sortieren Sie Zerbrochenes aus.
Reparieren Sie, was nicht funktioniert.
Spenden Sie, was Sie nicht benutzen.
Entfernen Sie vertrocknete Pflanzen.
Schaffen Sie in Schränken und Schubladen ein wenig Freiraum.
Achten Sie darauf, was die Spiegel reflektieren.
Gönnen Sie dem Spiegel im Wohnzimmer gegenüber ein schönes, lebendiges Bild, das an Fülle denken lässt.
Überdenken Sie die Ausrichtung und die Umgebung des Wasserspenders.
Prüfen Sie im Schlafzimmer, ob der Spiegel das Bett sieht.
Betrachten Sie Objekte und Bilder, die Einsamkeit ausdrücken, noch einmal neu.
Vereinfachen Sie das Bad.
Öffnen Sie die Vorhänge.
Öffnen Sie die Fenster.
Lassen Sie das Licht des Herbstes und frische Luft in Ihr Zuhause.
Dann bleiben Sie einige Minuten in der Mitte Ihres Zuhauses stehen, ohne etwas zu tun.
Denn manchmal braucht ein Zuhause keinen neuen Gegenstand.
Ein wenig Licht.
Ein wenig Luft.
Ein wenig Raum.
Und die Fähigkeit, Dinge loszulassen, die wir nicht mehr brauchen, um einer neuen Jahreszeit Platz zu machen.